Donnerstag, 5. April 2012

Zuletzt mit Gewinn gelesen: #heteronormativität, #viral marketing, #facebook, #spd #saar, #parteispenden, #datenschutz, #fdp


Ich führe nun, analog bspw. zu den "Nachdenkseiten", eine persönliche Kategorie ein, in der ich gewisse von mir aufgetane und ggf. mit Gewinn gelesene Dinge erwähne, verlinke und andiskutiere.
Großer Aufwand wird dabei nicht betrieben, selbstredend erfolgt bei jedem Blog/jeder Website mindestens eine Quellenangabe mit Link.

Auf Hinweis von @RiotMango einen Blogpost zum Thema "Heteronormativität" mit dessen Bedeutung und Implikationen ich mich früher bereits weitgehend auseinander gesetzt hatte. Gelungen finde ich die listenartig-knappe Darstellung der Probleme und Folgen dieses Phänomens.
"Diskutieren wir bitte Heteronormativität.", Marco Scheuer.

"Dieser Frage widmen sich Forscher jetzt in einem Paper in den Veröffentlichungen der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS). Die Wissenschaftler, darunter zwei Facebook-Angestellte, studieren den Prozess der Ansteckung an zwei Beispielen." [...]
" Interessant wird es, betrachtet man die Struktur des sozialen Netzwerks. Besteht dieses aus miteinander nicht verbundenen Komponenten, ist es also sehr heterogen, dann steigt die Chance der Ansteckung."
Matthias Gräbner 04.04.2012; Telepolis

"die SPD konnte zwar zulegen, wird sich aber als Juniorpartner der CDU selbst den Boden unter den Füßen wegziehen.
Und wegen solcher konjunktivische Sätze, die dann kaum noch lesbar sind:
"Man wird allerdings darauf warten können, dass der Höhenflug bald abreißen dürfte, auch wenn er in NRW und Schleswig-Holstein noch anhalten dürfte." 
Florian Rötzer; Telepolis

"Dies zu reformieren, hat der Innenausschuss bisher abgelehnt. Das deutsche Modell habe die Transparenz der Parteienfinanzierung insgesamt und nicht speziell die Wahlkampffinanzierung im Blick, so die Begründung."
Martin Ranik TAZ, 04.04.12
Dabei geht es um die Bekanntgabepraxis der Parteispenden nach Wahlkampfperioden. Stellt sich die Frage, weshalb man für Wahlkampfzeiten nicht einfach "kurzfristige Transparenz" schafft: In einem definierten Zeitraum vor und nach der Wahl müssen Einzelspenden in Höhe, Art und Ziel direkt bekannt gegeben werden. Später lässt sich weiter ausführen und beschreiben.

"Mehr Freiheit fordert die Bundesregierung für Privatpersonen, die eine Homepage unterhalten, und auch für Blogger. Sie sollen künftig nicht mehr vom Datenschutzrecht erfasst werden, auch wenn sie Informationen über andere Personen verbreiten."
Christian Rath, TAZ 04.04.12
Was sagt die Piratenpartei dazu? Könnte das nicht in einer "Tyrannei der Masse" ausarten?

In Anlehnung an @Cymaphore schrieb Sixtus, die NRW-FDP habe gar kein richtiges Wahlprogramm:
"Auf telefonische Nachfrage teilte die NRW-FDP dem Kollegen Matthias Schindler mit, es werde überhaupt kein Programm zur Wahl geben."
Und tatsächlich: Außer diverser Links, die schon ziemlich nach "zusammen gestoppelt" und "hingekleckert" aussehen, findet sich nur ein "Wahlaufruf" aber kein vollständiges Parteiprogramm mit Überschrift, Einleitung und Leitmotiv.
Wer will den Piraten, die schon seit langen über Programme in diversen Ländern verfügen aber keineswegs so alt sind, "Programmlosigkeit" vorwerfen?


"Für den Nutzer wird es zum einen kostenlose Filme und Serien geben, die über Werbung finanziert werden. Zum anderen sind ein Abonnement sowie das Bezahlen für jeden eigenen Film geplant. Die genaue Ausgestaltung wollen die Gesellschafter der Geschäftsführung überlassen. „Das Videoportal ist keine öffentlich-rechtliche Veranstaltung, sondern eine kommerzielle“, sagt Filmkaufmann Weymar."
Hans-Peter Siebenhaar, Handelsblatt