Freitag, 15. Januar 2010

StudiVZ-Serie - Betrachtungen (3) - Gruppenfeature

Heute merke ich wieder einmal eine negative Seite der Communities und Plattformen, zumindest wenn man sie "sinnvoll" führen möchte.
Wobei das eigentlich nutz- und sinnlos ist, ermöglicht es einzig den entweder verlinkten oder "zufällig" auf das eigene Profil kommenden Internetnutzern, ein eigenes "Statement" zu erfassen.
Allerdings sind es keine "eigenen Statements", sondern bedienen sich der Vorgaben der Betreiber, die dies normieren und kategorisieren.

So bspw. das "Gruppen"-Feature bei StudiVZ.

Wenn man sich durch fremde Profile klickt, was ich teilweise nur noch wegen der Gruppen tue, wenn überhaupt, findet man ebensolche, die man doch gerne zum eigenen Profil hinzufügte.
Besieht man sich dann allerdings, wer noch in den Gruppen auftaucht, muss oder möchte man teilweise sofort davon absehen.

Nicht nur, dass durch die eigene Gruppenzugehörigkeit Rückschlüsse auf die Person, vermittelt durch das Profil, gezogen und dadurch auch der "Umgang" in den Gruppen bewertet wird oder werden kann; nein, gerade wenn sich jemand in einer Gruppe befindet, den man gerne ignorierte und nicht belästigte, kann man die Gruppe nicht ohne weiteres übernehmen. Schließlich taucht man dann als "Neuzugang" in der Gruppenliste auf und gibt sogleich die mittelbare Information des späteren Zugangs sowie Suche oder Findung nach/der Gruppe weiter.
Auch hier wird also deutlich, dass gerade die nicht selbst angegebenen Daten interessant sein können und zunehmend werden.

Dann kann man eine Gruppe eben nicht hinzufügen.

Was man nicht alles betrachten kann, wenn man denn Dinge wie das StudiVZ verwendet.