Dienstag, 28. April 2009

Mehr Veranstaltungsstreaming!

Die Praxis, Veranstaltungen und Ereignisse stärker ins Internet zu streamen könnte ruhig stärker raum greifen.

Dann übertrüge nicht nur die Sachsen-CDU ihren "Zukunftskongress 2020" ins Internet, sondern es wäre vielleicht auch machbar, universitäre Präsenzveranstaltungen stärker zugunsten internetgestreamter Veranstaltungen zu verlagern.
Dies ermöglichte den Raumverwaltungen der Universitäten möglicherweise auch ein effizienteres Raum- und Platzmanagement und die Studierenden müssten nicht vor jedem zweiten besser besuchten Hörsaal sitzen.

Nahezu 2/3 der an meiner Universität angebotenen Vorlesungen könnte man ins Internet übertragen und auch dort Anwesenheits- und Hörerlisten führen, für BA-Studierende die Credits oder ähnliches benötigen.

Das ist ein Trend, den viele Unternehmen notbehelfsmäßig aufgrund sinkender Gewinne und gleichbleibender Kosten für Flüge bzw. Arbeitskosten beschreiten.

Auch Parteien könnten und sollten ihre Veranstaltungen stärker ins Netz übertragen, statt selbst-produzierte und damit per se geschönte Videos in eigenen "Kanälen" auf Youtube zu verbreiten. Letztere haben in ihrer Mehrzahl einen so geringen Mehrwert an Information, dass es genügt, die Webseiten der Parteien und/oder Politiker anzusehen.

Und wenn man dann mal wieder eine neue "Sau" durchs mediale Dorf treibt, wie H5N1 oder H1N1, dann ist es sicher auch sinnvoll, nicht den öffentlichen Personennahverkehr nutzen zu müssen ;).