Dienstag, 12. Januar 2010

'nicht regierungsfähig'

Wie man nun alltenthalben lesen und gar hören kann, soll sich die LINKE in einer "Führungskrise" befinden, welche sich hauptsächlich zwischen den zwei Personen Oskar Lafontaine als Partei- und Fraktionsführer sowie Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer, polarisiert.

Nun finde ich den Fakt solcher "Querelen" weniger interessant, dies war von mir früher bereits so oder ähnlich erwartet worden ("Was ist das größte SPD-Problem?").
Auch die mediale Berichterstattung neigt eher zu Kritik auf der linken und Ignoranz auf der rechten Seite, dies auch nicht erst seit neuestem.

Damit in Zusammenhang scheinen Veröffentlichungen wie mögliche oder von interessierter Seite verbreitete Verbindungen zwischen Frau Wagenknecht und Lafontaine, Erkrankungen des letzteren und anderes.
Dahinter mag die programmatische Entscheidung zwischen Orientierung zur Regierungsverantwortung oder dauerhafter Oppositionspolitik stehen; dazu passt dann noch die Position der SPD, die LINKE müsse "regierungsfähig" werden und Positionen verändern und anpassen.

Hierzu ist zunächst festzustellen, dass eine in einer Hierachie höher stehende Organisation oder Struktur, zumindest bis Ende 2009 war die SPD dies als Regierungspartei gegenüber der LINKEn, Änderungen einer Struktur fordert, die an Ressourcen kommen möchte: In diesem Falle Mitregentschaft und Macht.
Heute morgen machte Jürgen W. Falter dies in einem telefonischen B2-Interwiev (Tagesgespräch) an den Grünen deutlich. Sie hätten ihre Positionen angepasst und wären nicht mehr die "neue", "revolutionäre" Partei gewesen, für die sie ihre Klientel oder ein Ausschnitt derer gehalten habe.

Dieser Filter bedingt also ein Abschleifen von politischen Positionen und ermöglicht den Gruppierungen und Parteien "Idealpositionen" zu vertreten, welche sie in Macht und "Verantwortung" nicht mehr halten können oder müssen.
Verlieren sie dann ihre bisherige Klientel, da diese sich nicht mehr ausreichend vertreten sieht, wenden sie sich anderen Schichten und potenziellen Wählern zu. Dies kann dauerhaft und nutzbringend nur durch Anpassung politischer Positionen und Werben bei diesen neuen Schichten geschehen.
Was die Entfremdung von der alten und Hinwendung zur neuen Klientel beschleunigt.

So zumindest die Beschreibung.
Falter beschrieb dies heute morgen allerdings fast als positiv, er erging sich euphorisch in der Tatsache dieses Prozesses, welche in sich thematische Änderungen erzwingt.
Nun ist es eine Sache, solches als Politikwissenschaftler zu beschreiben, eine andere dies zu positivieren.

Ganz plump gesagt, stehen dahinter Herrschaftsstrukturen, die Anpassung erfordern und teilweise erzwingen.
Dies vermittelt durch die Tatsache "knapper Güter", in diesem Falle "Macht" und "Herrschaft".
Damit mag ein Ausgleich der Interessen zwischen "Wähler" und "Partei" bzw. deren Personal einhergehen, doch ist nicht klar, inwiefern sich dies in tatsächlicher, nachhaltiger Inhaltsänderung oder hauptsächlich personeller Rochaden artikuliert. Wobei es dann auch eine Wechselwirkung zwischen Personal und Inhalt geben sollte, selbst wenn man von einer stärker machtpolitischen Ausrichtung und Betrachtungsweise ausgeht.

In diesem Falle soll die Personalie Bartsch stärker zur Regierungsbeteiligung, die Lafontaines hingegen zur Opposition tendieren. Wobei Lafontaine ebenso Machtpolitiker ist und Regierungsbeteiligungen irgendwann auch nicht ausschließen kann und will; mutmaßlich dringt er aber auf eine Anpassung der anderen Parteien und weniger eigener Positionen. Bartsch dürfte eher bereit sein früher und umfangreicher bspw. auf die SPD zuzugehen.

Interessant, wie sich für die bereits früh artikulierte Position der SPD, die LINKE müsse "regierungsfähig" werden, sich also thematisch teilweise vollkommen anders aufstellen, doch noch reale Vorgänge in der Partei und beim Personal finden lassen. Ich ging ursprünglich von Verwegenheit und passiver Verteidigungsstrategie der SPD aus, welche keinen realitären Boden hätte.
Doch gerade im Rahmen Bartsch-Lafontaine, auf welche dieser Themenkomplex reduziert wird, kann man gegenteiliges sehen.

Sonntag, 10. Januar 2010

Sitzung des Ortsvereins Auerbach mit MdB Rolf Schwanitz

Dienstag, 05. Januar 2010.
Erste Sitzung des Ortsvereins der SPD in Auerbach.
Allein über einen kleinen Artikel in der Freien Presse im Auerbacher Teil aufmerksam geworden, freute ich mich auf den Besuch unseres vogtländischen Bundestagsabgeordneten Rolf Schwanitz.
Zu meiner Überraschung fand sich auch noch unser Juso-Vorsitzender Steffen Rauchfuss zur Sitzung ein mit dem ich hernach noch ein paar Worte wechseln konnte und welcher mir seinen PKW als Mitfahrgelegenheit anbot.
Leider kam ich aufgrund einer Verspätung erst gegen 19:15, schon binnen Diskussion über die Vergangenheit der SPD in Regierungsverantwortung, an.

Nachdem ich mir einen Platz gesucht hatte, lauschte ich den ersten Wortmeldungen mit Themen "Rente mit 67", "Arbeitslosengeld II" und Kritik an mangelnder "Erdung" der "Funktionäre" zur Basis, so bspw. Franz.
Helmut kritisierte, dass Inhalte und Probleme nicht "nach oben transportiert" worden und von oben nicht nachgefragt worden sei. Die "Verbindung zur Basis" sei nicht mehr da.
Andreas ging auf die Regierungsbeteiligung der Rot-Grünen- sowie großkoalitionären Jahre ein und zog das Fazit, diese sei in "historischer Zeit" gestanden und habe zu einem "historischen Dilemma" geführt: Es habe eben Dinge gegeben, die "getan werden mussten" und als Regierungspartei zum Handeln gezwungen hätten.
Als eine mit Macht ausgestattete Partei habe man Visionen zu entwickeln und zum Wohle aller zu handeln; handeln sei mithin unumgänglich. Franz sekundierte sogleich, es "musste gehandelt werden" und verknüpfte das mit dem Desiderat sich der Zukunft und weniger der Vergangenheit zuzuwenden. Letztere bringe wenig bis nichts und verhindere nur den notwendigen "Blick nach vorn".
Brigitte stellte die notwendige Aktualisierung der "Sozialen Frage" zur Diskussion; dies sei neu zu durchdenken, wolle man als Volkspartei eigene Abgrenzbarkeit aufrecht erhalten. Die SPD befinde sich nun zwischen der Mitte und der "LINKE"n, woraus eine Geschlossenheit und Strategie für notwendig erachtet wurde.
Gerade diese Strategie sollte klar und verständlich sein, zumal auch in der parteiinternen Kommunikation.
Ursula machte ihr Statement an zwei Fragen klar: "Wohin?" und "Wie?". Frühere Fehler dürften nicht verschwiegen werden, dauernde Selbstdiskussion sei aber unsinnig.
Ein Rodewischer Genosse wies auf die Faktizität, die LINKE sei "in der Mehrzahl" hin, welche es auch nicht "wegzudiskutieren" gelten könne. Sie nehme der SPD Themen
Steffen äußerte sich erfreulich thematisch, sprach die "mangelnde Glaubwürdigkeit" der Partei bzgl. wichtiger Klientel an. Man könnte die Erhöhung der Mehrwertsteuer bei gleichzeitiger Senkung der Spitzensteuersätze bspw. kaum erklären. Seiner Ansicht nach sei "Geld vorhanden" und Umverteilung diskutabel. Er schloss mit einem Hinweis auf Bürgerrechte und Datenschutz, welche er aktuell bei der FDP als kaum praxisleitend ansieht.
Thomas, der Vorsitzende, leitete mit einer Frage, ob alle Entscheidungen so gut gewesen seien, was an steuerfreien Anteilsveräußerungen beispielhaft dargetan wurde, an Rolf Schwanitz und dessen Beitrag über.

Dieser leitet seine Äußerungen mit dem Hinweis auf die wahrgenommene Unterbelichtung der Zeit der Großen Koalition und damit verbundene SPD-Regierungspolitik ein.
Es gäbe eine "große Geschichte sozialdemokratischer Regierungspolitik" zu erzählen und man müsse dies auch wegen nicht immer objektiver und allumfassender Medienberichterstattungen tun. Positives erzähle sonst niemand über sozialdemokratische Politik, dies müssten die Mitglieder selbst tun.
In Regierungsverantwortung "musst Du gewisse Dinge tun, weil sie gemacht werden müssen"; natürlich habe es Fehler gegeben und dort müsse nachjustiert und -reguliert werden.
So habe man agieren müssen, da die "sozialen Sicherungssysteme" kollabierten und man das nicht einfach dauerhaft habe laufen lassen können.
Medien und Formate, wie die TV Sendung "Escher" hätte monatelang nur mit "Hartz-IV"-Themen aufgemacht; Just mit Beginn der neuen Merkel-Regierung habe dies aufgehört.
Die Partei "LINKE" sei nun nicht mehr alleinige "linke Oppositionspartei", was sich in deren wie im Auftreten der SPD auswirken werde. Daraus resultiere eine höhere Attraktivität der SPD.
Die von einigen Mitgliedern beklagte "Abgehobenheit" der Funktionäre von der "Basis" konnte Rolf so nicht bestätigen. Er kritisierte aber die ständigen und häufigen Wechsel an der Bundesspitze der Partei; dies füre nicht zu höherer Wählerakzeptanz und Wählbarkeit, da Geschlossenheit besser bewertet würde. Die illustrative rethorische Frage "Wie sehen das die Leute?" brachte seine Skepsis zum Ausdruck.

Zentrale Vorhaben hätten realisiert werden können, auf vieles könne man zu recht "stolz sein": Bürgerrechte seien ausgeweitet worden, Deutschland modernisiert worden, das Erneuerbare Energiengesetz habe den Einstieg in den Umstieg von fossilen Energieträgern geebnet, das Lebenspartnerschaftsgesetz sei eine großartige Neuerung gewesen, Außen- und Verteidigungspolitik habe die sozialdemokratische Handschrift getragen und der Soliadrpakt II sei ohne die SPD niemals zustande gekommen.

Die Erneuerung und Diskussion der "sozialen Frage", sei etwas, was die SPD tun muss und wird.
Im Gesundheitswesen zeichneten sich aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeitsbemühungen bereits "katastrophale Zustände" ab; am Ende müssten alle zahlen.
Schwarz-Geld sei nun gewählt worden und werde die Kopfpauschale umsetzen.
Des Weiteren brachte er seine grundsätzliche Speksis, "Umverteilung durch Steuern" organisieren zu können zum Ausdruck. Dafür sei das Steueraufkommen "lächerlich gering".
Wenn von "oben", also den Funktionären und Gremien, zu wenig "gehört" worden sei, hätte sich die Mitgliedschaft von "unten" aber auch zu wenig gemeldet.
Das müsse in einer Mitgliederpartei anders sein.

Der nächte größere Abschnitt der Veranstaltung befasste sich mit der Frage, was nun zu tun sei, um au den vorangegangenen Wahlen zu "lernen" und Verbesserungen zu erreichen.

Dabei stellte Schwanitz dar, er sei nicht bis ins Kleinste überzeugt, das die Agenda 2010 tatsächlich für die schlechten Ergebnisse verantwortlich sei. Er sei bei seiner Analyse noch nicht noch nicht zu diesem entgültigen Schluss gekommen.
Die Aktivität im Sinne der Befassung mit dem politischen Gegner müsse gesteigert werden, Selbstkritik allein helfe dabei nicht weiter. Die Attraktivität wachse nicht mit höherer Selbstbefassung.

Franz mahnte höheres Engagement junger Leute an und verwies auf den Umstand, dass zunächst erwirtschaftet werden müsse, was verteilt werden solle.
Steffen entgegnete sofort, es gäbe zu wenig junges Engagement, doch sei dies bei älteren auch nicht viel besser. Im allgemeinen sei parteipolitische Aktivität eher gering, in anderen Organisationen dagegen durchaus vorhanden.
Die innerparteiliche, übergreifende Diskussion sei wichtig, zielführend sei nun nicht nur, sich auf den politischen Gegner "einzuschießen".
Rolf Schwanitz schloss, dass er sich das Ergebnis der FDP eigentlich nicht erklären könne, da die "Klientel nicht vorhanden" sei. Allerdings trügen Individualisierung und gesellschaftliche Veränderungen ("geiz ist geil") zu evtl. Zulauf bei.
Er frage sich immer mehr, was Gesellschaft ausmache und wie sie gestaltet sein solle. Dies sei die Chance für Gegenentwürfe und bessere Alternativen.
Die LINKE sei durch ihre Westerweiterung nun im bundesrepublikanischen Parteiensystem angekommen, doch nun nicht mehr allein "linke Opposition". Ansonsten müsse sich die LINKE verändern um "koalitionsfähig" zu werden, was sie in vielen Fällen zumindest auf Bundesebene nicht sei.

Samstag, 2. Januar 2010

Wikipediasuche: Kritik der 'Emotionalen Intelligenz'

Gestern durch eine Überblickssuche auf Wikipedia über "Emotionale Intelligenz" gestolpert.

Von vielen wird ja mittlerweile fast gebetmühlenartig und quasi-religiös erzählt, man benötige nicht nur "hard skills", also Schul- und Ausbildung sowie Berufsqualifikation, sondern auch sogenannte "soft skills", also in deren Augen "Menschen- und Persönlichkeitsbildung".
Interessant nur wieder einmal, dass das eine zumindest hinreichend, wenn auch nicht immer sinnvoll, "objektiv" messbar ist, das andere nicht.
Doch scheint sich zumindest ein Gleichlauf beider anzudeuten.
"Hard Skills" bewertet unsere Gesellschaft mit Zugang zu einer Ressource, in diesem Falle bspw. Bildung, und fordert von einem Individuum gewisse Leistungen die sie dann mit Zertifikaten quittiert.
Diese Zertifikate bedingen wiederum den weiteren Zugang zu Ressourcen und Zertifikaten.

Ich kopierte daher in einer Äußerung eines Soziologieseminars kürzlich den Begriff der "Zertifikategesellschaft", die mit diesen Mitteln abstrahiert.

Wenn ich dann die im Wikipedia-Artikel wiedergegebene Definition bspw. als "Erfolgsintelligenz" oder "Empathie" und "Soziale Kompetenz" lese, denke ich unweigerlich an subtile Manipulationsstrategien und Systemstabilisierung.
Speziell "Empathie" mit der Definition

"emotionale Befindlichkeiten anderer Menschen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren"

legt dies geradezu nahe. Was heisst "angemessen darauf zu regieren" im Einzelfall?
Im Kern bedeutet es, anderen zu sagen was sie hören wollen. Denn alles andere wäre eine Parameterveränderung für die Menschen regelhaft nicht besonders zugänglich sind.
So verweisen andere Definitionskomponenten später auch auf "Innovationsfreude", also intrinsische Motivation zur Änderung und Anpassung.
Hier scheinen latent hohe Verwertungsmaßstäbe mitzuschwingen, was im Modell Salovey und Mayer weniger im Vordergrund zu stehen scheint.

Weshalb ich "Manipulation" schreibe, sollte sich aus dem Zusammenhang ergeben: Wenn man Emotionen anderer nicht nur wahrnimmt, was schon nicht einfach ist, sondern auch noch bewusst einordnet, verarbeitet und "angemessen", also in irgend einer Form an das Individuum oder mindestens die Situation angepasst, reagiert, ist es möglich gewünschte Ergebnisse und Gedanken zu beeinflussen und erzielen.


Gerade in einer Gesellschaft die erkennbar zunehmend auf Dinge wie "Effizienz" aller wirtschaftlichen, erweiternd aber auch persönlicher Beziehungen wert legt, sollen sich die Individuen in Sachen "Emotionaler Intelligenz" qualifizieren?
Weshalb?
Um in Führungspositionen zu kommen oder diese zu behaupten und die "Effizienz" anderer Menschen positiv zu beeinflussen.
Auch hier also ein Verwertungsinteresse.
Das geht schon direkt aus dem Artikel hervor:

"Maßnahmen zur Beeinflussung des emotionalen Zustands anderer Personen zur Zielerreichung vorschlagen"

Personen werden damit Mittel zum Zweck.

Wenn ich dann kritisch angefügt lese, dass Studien auf die Unwirksamkeit dieses Konzepts zur "Menschenführung", vor allem auch in Betrieben,

"Die Untersuchung, welche unter anderem auch viele bisherigen Studien zur emotionalen Intelligenz mit einbezog, konnte beispielsweise unter 224 britischen Managern keinen nennenswerten Zusammenhang zwischen emotionaler Intelligenz und den beruflichen Fähigkeiten der Probanden nachweisen."

wird das gesamte Konzept, vorallem aber auch die massive Betonung durch gesellschaftliche Akteure fraglich.
Im Kern wollen sie eine Anpassung des Individuums an von ihnen für sinnvoll erachtete Strukturen erreichen. Indirekt wird klar gemacht, dass kaum oder keine Chance besteht, in gewisse Funktionen in Staat oder Gesellschaft zu kommen, wenn diese Anpassungsleistung nicht erbracht wurde oder wird.
Das ist aber betonenswert abgehoben von individuellen Qualifikationen.


"Systemstabilisierend" wirkt das ganze in zwischenmenschlichen, exklusiven monogamen Zweierbeziehungen, schließlich versuchen Menschen sich in der jeweils anderen Person wiederzuerkennen oder zumindest einen gewichten Teil des Selbst zu finden. So dieser nicht vorliegt, wird er idealisiert bis die Realität offensichtlich konfligiert.
Bis dahin ist es eine rationale Strategie Ungereimtheiten auszublenden und eigene Strukturen in den Vordergrund zu stellen.

Denn nicht nur aus der Unfähigkeit der (emotionalen) Selbstkontrolle entstehen Probleme, zunehmend auch über die mangelnde Expression von Gefühlen und deren Zielungenauigkeit und Irrationalität bei erstem Aufkommen.
Jemand der also mit der Selbstsuche des anderen umzugehen weiß, kann situativ stets näherungsweise richtige Angebote machen, muss er doch nicht mit größtmöglicher Unsicherheit umgehen.

Zitatbeispiel gefällig?

"Das führt dazu, dass die Messung der Emotionalen Intelligenz auch die Vorhersage von die Beziehung betreffenden und charakterisierenden Tatsachen wie beispielsweise der Orgasmushäufigkeit [...] erlaubt"

Insgesamt halte ich vom Konstrukt "Emotionale Intelligenz" wenig.