Samstag, 6. August 2016

Alternativen benötigt - hier Müllgebühren in Sachsen

Wir brauchen Eine.
Eine Alternative.
Doch, ist so.
Eine Alternative "für Deutschland".
Wobei "für Deutschland" latent größenwahnsinnig anmutet.



Ich sage: Eine "Alternative IN Deutschland".
Denn sie ist und wäre Teil davon und will es als Teil und in ihm gestalten.
Nicht "für", das klingt fast schon führer-analog, quasi-faschistisch arrogant.

Es braucht eine "Alternative".
Nicht, weil "so viele" Geflüchtete hier sind oder (noch) kommen.
Es wundert mich bis heute eher, wie wenige, gerade im europäischen Maßstab es sind.
Und, unverbunden mit vorherigem Punkt, wie "wenige" (Terror-)Attentate geschehen.
Nicht weil es toll wäre, Menschen sterben zu wissen.

Es braucht "Alternativen".

Weil der "kleine Mann" immer öfter "der Dumme" ist.

Beispiel ein Kreis in Sachsen.
Da ist die Kreisverwaltung nicht in der Lage geschlagene fünf Monate einen ordentlichen Müllgebührenbescheid auszustellen.
Es kommt direkt eine "Zahlungsaufforderung", die "Bescheidwirkung" habe, inkl. Setzung einer Frist.

Fünf Monate.
Kein ordentlicher Bescheid.
Rückfragen werden nicht beantwortet.

Knapp einen Monat nach Ende der Frist schafft es aber derselbe Kreis, sofort eine gebührenpflichtige Mahnung an den "säumigen Zahler" herauszusenden.
Einen Monat.

Man überlege es sich:
Fünf Monate, kein Bescheid, sofortige Frist versus einen Monat und sofortige Gebührenmahnung.

Da ist "der Kleine" der Dumme.
Nicht, weil er nicht zahlen kann oder will.

Sondern weil diese Behandlung und offensichtliche Ungleichheit der Behandlung schlicht eine Frechheit ist.
So sollten Verwaltungen nicht mit Einwohnern umgehen.
Das zürnt.
Und ist nur ein Beispiel von Vielen.