Freitag, 30. März 2012

#Medien und #Piraten, Unterschriftenlisten, #SPD und schädigendes Verhalten

Keine Ahnung, wie man das, was da momentan mit und bzgl. der Piratenpartei abläuft nennen soll.
Gerade diverse Medienvertreter, Autoren, Journalisten ergehen sich entweder in Loblieder oder vorzeitige Abgesänge.
Ein Artikler der "WeltOnline" regte sich über die Kleidung der Piraten aus dem Saarland am Wahlabend auf, die dem "Anlass" und der "Würde des Wahlakts" nicht angemessen gewesen sei.
Dabei kann und darf doch jeder tragen, was gewünscht ist - nur weil man Oskar Lafontaine kaum ohne Anzug in der Öffentlichkeit kennt, müssen andere Politiker dies nicht ebenso handhaben.
"Der Wähler" entscheidet - ist ihm das Auftreten in den Parlamenten, wo sie noch nicht einmal Platz genommen haben, wie im Saarland, oder noch nicht lange sitzen, wie in Berlin, zuwider, werden in den kommenden Wahlen Stimmten versagt werden.

Donnerstag, 29. März 2012

#Piraten und #Schuldenbremse, alternativlos und falsch

Dürfen sich Parlamente und Staaten selbst kasteien?Dürfen sie Regelungen treffen, die zukünftig nur noch durch zweidrittel-Mehrheiten in einer oder mehreren Kammern änderbar sind?
Die demokratische Legitimation leidet darunter nicht, bleibt das Parlament doch gemäß allen Wahlrechtsgrundsätzen der Bundesrepublik Deutschland gewählt und gibt sich seine Arbeitsweise in freier, recht autonomer Entscheidung in einer Geschäftsordnung.

Ein Beispiel für die Relevanz der Frage sind die ersten 20 Artikel des Grundgesetzes zusammen mit dem "Ewigkeitsartikel": Letzterer legt fest, so wurde es zumindest von bildungsinsitutionellen Multiplikatoren stets verkündet, dass die ersten 20 Artikel der Verfassung letztlich gar nicht geändert - und damit auch nicht abgeschafft - werden können. Ursache, Idee und Wirkung unbeachtet. Zu obigem gehören dann auch das Rechtsstaats-, Bundesstaats und Sozialstaatsprinzip.
Beschlossen wurde das Grundgesetz vom parlamentarischen Rat.
Es gibt aber noch einen anderen Artikel der sinngemäß besagt, das "Deutsche Volk" könne sich in Volksabstimmung selbst eine neue, die alte Verfassung ersetzende, Verfassung geben.
Damit sind natürlich sofort auch die alten ersten zwanzig sowie der "Ewigkeitsartikel" hinfällig.

Mittwoch, 28. März 2012

Monogamie vs Monoamorie und Polymorie - erste Bestandsaufnahme

Gestern erschien auf ZEITOnline ein Artikel zum Thema "Monogamie" oder die auf institutionalisierte Austauschverhältnisse gestützte zwischenmenschliche Interaktion in unserer Gesellschaft und allgemein.
"Allgemein", da auch auf Dinge wie Darwinismus bezug genommen wurde.
Kritik an (serieller) Monogamie mutet meist unvermittelt komisch an. Da liest sich die Rechtfertigung einer "Andersartigkeit" bzw. auch nur anderen Denkens als entweder nur ansatzweise zaghafte oder vollumfängliche entschuldigende Rechtfertigung bei einer "Mehrheitsmeinung" oder "-gesellschaft".
So auch die Autorin in dem ZEIT-Artikel.
Es wundert mich immer, weshalb ständig mit so vielen "eigenen Erfahrungen" in ein Thema eingestiegen wird - allgemein wie auch speziell.
Ob man aus eigener "Erfahrung" etwas zu einer Sache äußern kann ist doch gerade dann irrelevant, wenn die Sache selbst extern gesellschaftlich institutionalisiert, normiert und mindestens indirekt "gefordert" ist.
So ist dies bei (serieller) Monogamie.